ReplacePlastic: Eine App für mehr plastikfreie Alternativen

ReplacePlastic: Eine App für mehr plastikfreie Alternativen

ReplacePlastic: Eine App für mehr plastikfreie Alternativen

 

Plastik stellt in vielerlei Hinsicht ein Problem dar. Es hat Einflüsse auf die Umwelt, auf unsere Gesundheit und auf unsere natürlichen (endlichen) Ressourcen. Viele Produkte werden heute fast nur noch in Plastikverpackungen angeboten. Der daraus resultierende Müll verteilt sich auf der ganzen Erde und findet sich bekanntlich auch in unseren Meeren wieder.

 

Das Problem ist folgendes: Plastik braucht bis zu 2.000 Jahre damit es sich vollständig aus der Umwelt abbaut.

 

Um nicht vollends im Plastikmüll zu versinken, ist ein Umdenken erforderlich. Die Produktion von Plastikmüll muss reduziert werden. Jeder einzelne kann hier einen Beitrag zu leisten. Konkret müssen wir unser Verhalten ändern. Wir als Kunden sollten daher verantwortungsvoll handeln und entsprechend einkaufen. Müssen es die Produkte mit Plastikumverpackung sein? Aber das ist oft leichter gesagt als gekauft. Denn wenn man sich mal alle Produkte mit Plastikverpackung aus dem Supermarkt wegdenkt, dann wären die Regale schon sehr leer. Es ist also kein leichtes Spiel mit dem plastikfreien Lebensstil. Da hat man die besten Ideen zum plastikfreien selber machen, stößt bereits bei den Zutaten auf die erste Hürde der Plastikverpackungen.

 

Was wir allerdings schon bemerken ist, dass ein Umdenken auch bei den Herstellern, Anbietern aber auch Discountern stattfindet. Man sieht mehr und mehr alternative Verpackungslösungen und auch Möglichkeiten unverpackte Ware zu kaufen. Das ist gut so. Hier gilt es weiter anzusetzen. D. h. auch die Erzeuger, Anbieter, Hersteller und Händler sollten und müssen hier umdenken, damit mehr plastikfreie Alternativen in den Regalen der Geschäfte zu finden sind. Herausforderung hier ist die Anbieter und Geschäfte dazu zu bewegen. Eine sehr gute Idee hatte hier der Verein „Küste gegen Plastik e. v.“.

Eine App für mehr plastikfreie Produkte: ReplacePlastic

 

Die Motivation des Vereins „Küste gegen Plastik“ ist es bei den Erzeugern, Anbietern, Herstellern und Händlern anzusetzen. Hierzu entwickelten sie die Idee einer App, die ReplacePlastic App. Die Idee ist es Anbieter von in Plastik verpackten Produkten mit ihrer Smartphone-App ReplacePlastic in die Pflicht zu nehmen. Wie soll das gehen? Die App gibt dem Benutzer bzw. dem Kunden die Möglichkeit, dem Anbieter von Produkten mit Plastik schnell und einfach die Botschaft zu übermitteln: Wir würden uns gerne bei Produkt x oder y eine alternative Verpackung wünschen.

 

Die App ist sehr smart und die Anwendung sehr simpel. Mit ihr kann der Kunde den Strichcode von einem Produkt scannen, um dann eine Nachricht an den Hersteller zu senden, dass man sich das Produkt mit einer plastikfreien Verpackung wünscht. Die E-Mail an den Anbieter wird ab der 20 Stimme für ein Produkt abgesendet oder vier Wochen nach dem ersten Scan. Auf der Website der App bekommt zudem weitere Informationen zu den Zahlen, Daten und Fakten. Z. B. Anzahl der Scans, Anzahl versendete E-Mails, Anbieter an denen viel Feedback gesendet wird, kürzlich eingereichte Produkte, kürzlich versendete E-Mails usw.

plastikfrei replace plastic

Wir finden diese Idee von „Küste gegen Plastik“ äußerst lobenswert und nutzen die App ReplacePlastic sehr gerne. Bleibt nur zu hoffen, dass eingehenden Nachrichten bei den Anbietern ernst genommen werden und das ihnen bewusst wird, dass Handlungsbedarf besteht ihr Produkte alternativ zu verpacken. Unserer Meinung nach hat jeder einzelne Konsument bei der Wahl der Produkte es selber in der Hand seinen Beitrag zu leisten. Zum einen Plastikmüll zu reduzieren und zum anderen über die Nachfrage die Anbieter zum Umdenken zu bewegen. Die App unterstützt zusätzlich dabei das Umdenken zu beschleunigen. Wir können Euch nur bitten – nutzt die App.

 

Link App iOS

Link App Android

 

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Plastikfrei aufbewahren? Wir haben ein paar nützliche Tipps für Euch

Plastikfrei aufbewahren? Wir haben ein paar nützliche Tipps für Euch

Plastikfrei aufbewahren, geht das? Als wir uns die ersten Gedanken darüber gemacht haben wie wir unser plastikfreies Familienleben gestalten können, sind wir natürlich auch ziemlich schnell zum Thema Aufbewahrung gekommen. Bevor wir auf „plastikfrei“ umgestellt hatten, haben wir auch so ziemlich alles irgendwie plastikmäßig aufbewahrt. In erster Linie sind da natürlich die Klassiker von Tupper zu erwähnen. Da hatten wir tatsächlich für jeden Anwendungsfall den richtigen Behälter. Im Prinzip sind die Produkte von besagter Marke auch effektiv und clever. Diese Behältnisse erfüllen ziemlich gut ihren Zweck, sind praktisch bzw. „convenient“, wie man neudeutsch schreibt aber leider halt aus Plastik. Deshalb haben wir bei diesen Plastiksachen als erstes „ausgemistet“ und nach Alternativen gesucht.

Dann waren da natürlich auch die praktischen Frischhaltefolien. Welche Alternativen gibt es hier? Aber auch die Frage, wie plastikfrei einfrieren z. B. Fleisch? Mit all diesen Fragen haben wir uns auseinandergesetzt und setzen uns immer noch auseinander. Denn für das Einfrieren von Fleisch haben wir tatsächlich noch keine Lösung gefunden. Aber wir glauben, dass wir schon einige gute Alternativen für eine plastikfreie Aufbewahrung gefunden haben.

 

Plastikfreie Aufbewahrung

Welche plastikfreien Alternativen gibt es?

Aufbewahrung von Lebensmitteln in Küche und Vorratskammer geht auch ohne Plastik und sieht dazu noch hübsch aus! Nachfolgend möchten wir euch gerne unsere alternativen Aufbewahrungsmöglichen vorstellen.

Wir haben hauptsächlich auf Glas und Edelstahl umgestellt. So nutzen wir z. B. für Mehl, Zucker, Salz, Gewürze, Nudeln,….also alles was irgendwie eine lose Schüttung hat, Glasbehälter mit einem Holzdeckel (z. B. aus Bambus) meist mit einer Silikonlippe. Die Silikonlippe dient hier zum luftdichten Verschluss.

Für Wurst und Käse nutzen wir ebenfalls diese Glasbehälter. Hier können wir ohne Bedenken die Glasbehälter von Ikea oder auch die Gläser von Econovo* empfehlen. Letztere sind ganz gut für Nudeln, Zucker Salz, etc.. Eine weitere gute Alternative sind die guten alten Einmachgläser von Weck*. Diese gibt es mittlerweile in jeglichen Größen. Ganz simpel geht es auch einfach mit Gläsern, die man sowieso irgendwie immer herumstehen hat und wiederverwenden kann. Z. B. Gewürzgurkengläser. Das Ganze ist zwar nicht so stylisch aber praktisch.

 

Plastikfrei aufbewahren mit Edelstahldosen

Ebenfalls empfehlen können wir die kleinen Edelstahldosen von Kivanta. Diese Dosen nutzen wir z. B. für Frischkäse, Joghurt oder Nüsse. Sie eignen sich auch ganz gut für Unterwegs.

Als Brotdosen für die Kinder nutzen wir natürlich auch Edelstahldosen, die man mittlerweile in recht vielen nachhaltigen Online-Shops oder in Plastikfrei-Läden bekommen kann. Wir nutzen z. B. die Edelstahldosen von a slice of green*.

Bei den Edelstahldosen ist uns generell wichtig, dass diese über eine Silikonlippe abgedichtet sind. Idealerweise lässt sich die Silikondichtung auch herausnehmen. Das ist wichtig für die Reinigung.

Plastikfrei aufbewahren Edelstahldose
Plastikfreie Edelstahlflaschen
Plastikfreie Frischhaltefolie

Bienenwachstücher und Edelstahlflaschen – natürlich plastikfrei!

Als Frischhaltefolien nutzen wir Bienenwachstücher. Diese Tücher eignen sich hervorragend um Lebensmittel im Kühlschrank frisch zu halten. Das Beste ist, dass sie aus einem natürlichen Rohstoff bestehen, eine antibakterielle Eigenschaft haben und dass sie keinen Müll erzeugen der mehrere hundert Jahre braucht, bis er sich zersetzt.

Aber es gibt auch die Do-it-yourself Variante. Die Tücher mit den hübschen Bienen z. B. hat Franzis Tante selbst hergestellt. Kauft Euch hierzu einen beliebigen Baumwollstoff und eine DIY Bienenwachsmischung. Z. B. die Mischung von Ultra-Green*. Und so funktioniert es:

  1. heize den Backofen auf 90*C vor
  2. lege ein Backblech mit Backpapier aus und den Stoff darauf
  3. mit einer alten Käsereibe Wachsspäne vom DIY-WACHS reiben und auf dem Stoff verteilen
  4. in den Ofen schieben und kurz warten bis das Wachs geschmolzen ist
  5. eventuell mit einem alten Pinsel verteilen
  6. Blech herausnehmen und abkühlen lassen
  7. bei Bedarf ausgefranste Kanten mit einem scharfen Cuttermesser abschneiden

Mit den Bienenwachstüchern könnt ihr fast alle Lebensmittel frisch halten. Eine Ausnahme ist hier rohes Fleisch und Fisch.

Für Getränke nutzen wir natürlich ausschließlich Glasflaschen oder für unterwegs und eher auch als robustes Behältnis die gute alte Edelstahl Trinkflasche. Hier nutzen wir z. B. die Edelstahlflaschen von Chilly Bottles* und für die Kinder die Flaschen von Pura*. Über die PURA Trinkflaschen haben wir auch einen interessanten Artikel geschrieben. Lest hierzu mehr.

Ihr seht also, plastikfreie Aufbewahrung ist ganz einfach. Bereits mit Dingen, die man sowieso schon im Haushalt irgendwo herumliegen hat, kann man Lebensmittel ganz einfach plastikfrei und nachhaltig aufbewahren. Wir können Euch nur empfehlen hier die ersten Schritte zu gehen und umzustellen. Es ist ganz einfach.

 

Plastikfrei aufbewahren

Nachfolgend haben wir Euch unsere genutzen Produkte und Shops noch einmal aufgelistet

 

Edelstahltrinkflaschen von Chilly Bottles – Link zu Amazon*

Edelstahltrinkflaschen für Kinder von PURA – Link zu Amazon*

Edelstahldosen von a slice of green – Link zu Ultra-Green*

Weck Gläser – Link zu Amazon*

Vorratsgläser von Econovo – Link zu Amazon*

Bienenwachstücher – Link zu Pure Nature* 

Bienenwachstücher Starter Set – Link zu Ultra-Green*

Bienenwachstücher selber machen – Link zu Ultra-Green*

1 für 4 Papier – Link zu Pure Nature*

Grundsätzlich können wir auch den Plastikfrei-Shop von Ultra-Green* und Pure Nature* empfehlen. Auch hier gibt es einige plastikfreie Alternativen zur Aufbewahrung.

 

Hinweis zum Pure Nature Shop – Jetzt mit dem neuen Gutschein-Code schon ab 50 € keine Versandkosten mehr zahlen. – herbst2020 – Link

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Was hilft gegen Wespen?

Was hilft gegen Wespen?

Was hilft gegen Wespen? Diese Fragen stellen wir uns jeden Sommer bzw. zur Hochzeit der Wespen im August und September

Und diesen Sommer haben wir das Gefühl, dass diese mittlerweile echt nervigen Tiere mehr geworden sind. Wir haben die letzten Jahre auch viele Methoden ergoogelt und dann ausprobiert. Von Kaffeepulver verbrennen, Geldmünzen (Centmünzen aus Kupfer), eine Wespenestattrappe – all das hat mehr oder weniger funktioniert. Gerade letzteres ergibt auch nicht so wirklich Sinn. Denn die Wespenarten (die Deutsche Wespe und Gemeine Wespe) die uns auf die Nerven gehen, haben ihre Nester meist im Gehölz oder in Erdhöhlen.

Aber was hilft denn nun die Wespen auf Distanz zu halten und nicht gleich mit der Fliegenklatsche zu arbeiten?

Zunächst einmal ist die Fliegenklatsche die falsche Wahl. Wespen stehen wie die Bienen tatsächlich unter Naturschutz. Aber davon mal ab – Wespen haben ihren Platz im Ökosystem. Wespen jagen Mücken, Spinnen, Blattläuse, Fliegen und andere Plagegeister. Darüber hinaus sind Wespen auch als Nahrung zum Beispiel bei Vögeln beliebt. Und im Frühjahr helfen Wespen sogar bei der Bestäubung von Pflanzen und das macht die Wespe auch, wenn es regnet. Also ein durchaus nützliches Tier aber beim Grillen oder Frühstücken nerven sie halt. Das ist auch bei allem nützlichen nicht wegzudiskutieren. Da bin ich ehrlich.

Diese Woche haben wir für uns eine Methode gefunden, wie man die Wespe auf jeden Fall weitestgehend auf Distanz hält

Die Vorgeschichte: Zur Weihnachtszeit haben wir uns mal ein Räucherstövchen gekauft. Dazu eine Schachtel mit allerlei Räucherzeug für den festlichen Duft. 😉 Also Weihrauch, Myrrhe usw. Durch das Suchen im Netz sind wir dann darauf gestoßen, dass Wespen tatsächlich ätherische Öle nicht mögen. Hier insbesondere Minze und Lavendel. Im letzten Jahr haben wir ganz viele Lavendelblüten von unserem Lavendel geerntet.

Das ist mir dann bei unserem letzten Grillabend wieder in den Sinn gekommen. Also Räucherstövchen, Teelicht, sowie den Lavendel ausgepackt, auf den Tisch gestellt und angezündet. Zum Lavendel habe ich dann noch etwas Weihrauch, Myrrhe sowie Styrax (Harz) dabei gelegt und siehe da, die Wespen gingen durch den Rauch auf Abstand. Natürlich kam die eine oder andere Wespe vorbei aber gefühlt haben sich die Tiere ganz schnell wieder aus dem Staub gemacht. Ich war an dem Abend wirklich happy und hätte nicht gedacht, dass das wirkt. Aber probiert es selber mal aus oder schreibt uns in den Kommentaren, welche Erfahrungen ihr bisher gemacht habt.

  • Zu guter letzt noch generell ein paar Hinweise, wie man die Wespenlast generell etwas reduziert. 
  • Lavendel oder Minzen als Pflanze im Garten. Denn Duft diese Pflanzen mögen die Wespen nicht. 
  • Schaut, dass ihr kein Fallobst auf dem Boden habt. 
  • Keine süßen Speisen oder Getränke offen draußen lagern bzw. erst kurz vor dem Verzehr rausbringen. 
  • Das süße Sekret der Blattlaus zieht ebenfalls Wespen an. Schaut, dass die Planzen keine Blattläuse haben. (Hier hilft Schmierseife 😉 )
  • Nun ja, ansonsten hilft halt Ruhe bewahren, nicht um sich schlagen und auch nicht die Wespen anpusten. Denn das CO2 aus unserer verbrauchten Atemluft macht die Wespe zusätzlich aggresiv. 
Ein Badezimmer ohne Plastik? Wir zeigen es Euch

Ein Badezimmer ohne Plastik? Wir zeigen es Euch

Ein Badezimmer ohne Plastik?

Dieser Frage gehen wir nach und zeigen Euch, dass es im Prinzip eine Sache der Gewohnheit ist, sein Bad plastikfrei umzustellen. Natürlich stellt man sich am Anfang die Frage, wie man das alles umstellen soll. Gibt es eigentlich Alternativen zu Duschgel und Shampoo aus der bekannten Plastikflasche? Plastikfreie Zahnbürsten und Zahnpasta? Bürste und Kamm? Tatsächlich haben wir im Bad vielen „Einmalprodukte“ die einen Haufen Müll produzieren und zumeist aus Plastik sind. Eine echte Herausforderung so ein Badezimmer ohne Plastik.

Bringen wir es uns noch einmal in Erinnerung. Es braucht fast 400 Jahre, bis sich eine Plastikflasche zersetzt hat. Zurück bleibt Mikroplastik. Nun und dieser Mikroplastik geht dann in den Kreislauf und bleibt einfach da. Also höchste Zeit für ein Badezimmer ohne Plastik.

Einwegprodukte im Bad produzieren zu viel Müll

Produkte, die wir in der Vergangenheit im Bad genutzt haben, hatten fast alle eine Plastikverpackung und produziert einen riesen Müllberg. Aber das muss nicht sein. Man muss sich doch auch einfach mal an früher erinnern. Was hat Oma am Waschbecken liegen gehabt? Natürlich eine Seife. Heutzutage greift „man“ doch eher zum Seifenspender bzw. dann zum Nachfüllpack aus Plastik. Ist einfacher und sieht sauberer aus. Aber da fängt es schon an….Es gibt viele solcher Beispiele.

Wir haben z. B. für die folgenden Einwegprodukte Alternativen gefunden:

  • Duschgel
  • Shampoo
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Bürste
  • Creme
  • Rasierer
  • Schaum
  • Deo
  • Toilettenpapier
  • Menstruation
  • Windeln
  • Nagelbürste
plastikfreies Bad

Welche plastikfreien Alternativen nutzen wir im Bad?

Die Umstellung auf ein Badezimmer ohne Plastik ist wie alles eine Gewohnheitssache. Nehmen wir z. B. das Duschgel. Anfangs war es für mich schon mehr als ungewohnt den Körper mit der Seife einzuschäumen. Mit dem Duschgel ging es schnell. Flasche auf, Duschgel auf die Hand und direkt eingeschäumt. Praktisch und Schnell.

So ist das mit den meisten Sachen – praktisch und schnell und deshalb ist es auch so schwer diese komfortablen Gewohnheiten abzulegen. Man muss einfach dran bleiben und so bekommt man dann auch für die tägliche Körperpflege die Umstellung gemeistert. Aber was nutzen wir denn als Alternativen?

 

Duschgel und Shampoo – hier nutzen wir Seife sowohl für den Körper als auch für das Haar. Für das Haar gibt es spezielle Haarseife* oder festes Haarshampoo*. Wir mussten etwas Herumprobieren, wie wir am besten klar kommen. Unsere Haare kommen mit dem festen Shampoo etwas besser aus. Festes Haarshampoo lässt man einfach über das feuchte Haar streichen und dabei mit der Hand aufschäumen. Es hat den Vorteil, dass wir hierbei auf eine Spülung verzichten können. (Selbst wenn es hierfür auch Plastikfreie Alternativen gibt, wie z.B. die saure Rinse.) Außerdem bleiben unsere Haare länger als gewöhnlich wie frischgewaschen. Für das Einschäumen des Körpes sind sogenannte Seifensäckchen* ideal. Sie helfen beim Einschäumen und bei der Lagerung. Auch kleine Seifenreste können so noch verwertet werden.

DEO – Wir nutzen kein Deo mehr aus der Flasche, sondern aktuell das Deo von Ben&Anna. Dieses Deo wird als Stick aus Papier angeboten und wir sind mehr als zufrieden. Deo lässt sich allerdings auch gut selber machen. Hierzu werden wir auch noch einen Beitrag zu schreiben. Lest Euch hierzu unseren Blogbeitrag durch.

Zahnbürste – Bambuszahnbürsten sind hier eine echte Alternative. Bambus ist ein relativ schnell nachwachsender Rohstoff. Die Borsten sind je nachdem auch aus Bambus oder aus Aktivkohle. Man sollte nur darauf achten, dass das Holz sehr fein ist. Zum Teil ergeben sich durch winzig kleine Holzsplitter an der Bürste kleine Wunden an den Mundwinkeln.

Zahnpasta – das gibt es z. B. Zahntabletten oder Zahncreme im Glas. Wir nutzen aktuell die Zahncreme von Ben&Anna und sind auch hier total zufrieden. Aber auch hier gibt es viel Auswahl. Zu dem Thema haben wir auch einen Blogbeitrag geschrieben.

Toilettenpapier – wir nutzen ausschließlich Toilettenpapier* aus Bambus von Pandoo. Warum? Weil Bambus ein überaus schnell wachsender Rohstoff ist und weil die Verpackung aus Papier ist. Im Discounter bekommt man das Toilettenpapier ja immer nur in einer Plastiktüte bzw. -hülle.

Wattestäbchen – auch hier gibt es Alternativen aus Bambus.

Seifenspender – ganz klar, die klassische Seife*. Praktisch sind hier auch die Seifenuntersetzer* aus Holz (Bambus) oder Seifenkissen z. B. aus Luffa*.

Rasierer – back to the roots mit dem Rasierhobel* aus Holz bzw. Metall und wechselbaren Klingen. Und ganz nebenbei sind die Klingen auch noch günstiger und produzieren keinen Plastikmüll. Man muss nur damit klarkommen, dass die Klingen zum Teil nicht beweglich sind. Als Rasierschaum gibt es spezielle Seife für die Rasur. Aftershave bzw. Creme nachhaltig im Glas.

Creme und KörperlotionCreme oder Lotion* aus dem Glas oder sogenannte feste Körperbutter, die über die Körperwärme flüssig wird.

 

plastikfreie Zahnbürste

Es gibt Sie die Alternativen, man muss nur wollen

Es gibt also reichlich plastikfreie Alternativen für die tägliche Körperpflege im Bad. Man muss sich nur damit auseinandersetzen und einfach mal den Anfang machen. Wichtig ist dann dranbleiben und die Gewohnheiten umstellen. Halte vier bis sechs Wochen durch. Dann hast du eine neue plastikfreie Gewohnheit und ein Badezimmer ohne Plastik.

Schaut doch gerne mal in unserer Rubrik „Produktempfehlungen“ nach. Hier zeigen wir euch unsere genutzten plastikfreien Produkte. Viel Spaß beim stöbern.

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Welche nachhaltigen (plastikfrei) Onlineshops?

Welche nachhaltigen (plastikfrei) Onlineshops?

Nachhaltige Onlineshops, die wir empfehlen können

Die Zahl der Onlineshops die sich mit Nachhaltigkeit und Zero Waste beschäftigen, sind in den letzten Jahren gestiegen. Wir möchten Euch heute gerne zwei (plastikfrei) Onlineshops vorstellen, die viele nachhaltige (plastikfreie), ökologische und auch vegane Produkte in Ihrem Sortiment haben und die wir gerne empfehlen.

Aber bevor wir konkret auf die Shops eingehen möchten wir noch kurz unsere Kriterien vorstellen, die für uns wichtig sind im Online Shopping. Bei der Auswahl der Shops, bei denen wir bestellen, legen wir viel Wert auf die Ehrlichkeit und die Philosophie der Shopbetreiber. So schauen wir, ob hinter der Aussage nachhaltige Produkte anzubieten und zu vertreiben auch wirklich etwas steht oder ob hier nur Worthülsen für das Marketing genutzt werden. Neben den angebotenen Produkten sind für uns aber auch die Begleitprozesse wichtig. Hierzu zählen insbesondere nachhaltige Verpackungen (plastikfrei) und CO2 reduzierter Versand durch Programme wie z. B. GOGREEN, die einen CO2 neutralisierten Versand versprechen.

Aus den zahlreichen Shops stellen wir Euch heute mal zwei interessante Anbieter vor. Im weiteren Beiträgen werden wir bestimmt immer mal wieder den ein oder anderen Shop vorstellen und auch hier unsere Erfahrungen abgeben.

 

 

Der Onlineshop PureNature – Natürlich. Nachhaltig. Gesund leben.

Der Onlineshop von PureNature* besteht bereits seit 1996 und steht für einen ökologischen Lebensstil im Einklang mit der Natur. Im Onlineshop finden man alles, was man für ein „natürlich, nachhaltig, gesundes“ Leben benötigt. Der Shop hat sich neben alltäglichen Produkten auch auf das Thema Allergie spezialisiert. Der Shop verfügt über ein breites Produktsortiment, das rund 4000 Artikel speziell für Allergiker, Veganer, Umwelt- und Gesundheitsbewusste umfasst.

Neben Naturkosmetik, Allergikerfreundlichen Bio Lebensmitteln, über Haushaltswaren und Naturmoden bis hin zu Luftfiltern und Matratzen für Allergiker bietet der Shop* für jeden etwas. Hier wird man bestimmt fündig.

Ein Blick auf die sehr informative Über uns Seite hat uns sehr beeindruckt. Das Unternehmen stellt sich hier ausführlich vor und präsentiert sich hier klar und ehrlich. Ein Blick auf die Zertifizierungen und ihre klare Positionierung in Ihrer Philosophie zu Nachhaltigkeit haben uns überzeugt. Insbesondere die Themen Verpackung und nachhaltiger Versand werden abgedeckt. Der Shop ist zudem Trusted Shops zertifiziert.

Wir können den Shop also nur empfehlen. 

 

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Der Onlineshop ULTRA-GREEN – PLASTIKFREI SHOP

ULTRA-GREEN* ist ein junger Plastikfrei Onlineshop, der den Einstieg in ein plastikfreies Leben kinderleicht macht. Alle Produkte werden sorgfältig ausgewählt und erfüllen einen guten Zweck im Alltag. Der Shop bietet ein breites Sortiment plastikfreier Kosmetika & Haushaltsartikel.

Laut Betreiber des Plastikfrei Onlineshops wurde bei der Auswahl der Marken wurde besonders darauf geachtet, dass jeder Hersteller einen guten Zweck erfüllt. Nach Durchsicht der Produkte können wir das nur bestätigen. Der Shop bietet sehr viele Produkte an, die auch wir nutzen. Der Fokus auf Plastikfrei ist wirklich überzeugend und tatsächlich werden hier viele gute alternativen für viele Lebensbereiche angeboten.

Ein nachhaltiges, plastikfreies Leben muss nicht unbedingt mit Verzicht einhergehen. ULTRA-GREEN* bietet ein großes Sortiment moderner, grüner Trendmarken und erfreut sich am riesigen Interesse der jungen, umweltbewussten Konsumenten.

Besonders lobenswert ist der Grundsatz von ULTRA-GREEN plastikfrei zu versenden. Alle Verpackungen und das Füllmaterial werden wiederverwendet. Hierzu nutzt ULTRA-Green bereits benutzte Verpackungen. Sieht zwar nicht schön aus, unterstützt jedoch den Nachhaltigkeitsgedanken. Und das hat uns überzeugt. Anbei findet ihr auch einen Auszug von ULTRA-GREEN* zu ihren Nachhaltigkeitsprozessen:

  • Klimaneutrales Hosting des Onlineshops
  • CO2 neutraler Versand
  • wiederverwertete Verpackungen & Füllmaterial
  • plastikfreier Versand
  • keine Papierkataloge oder Werbung
  • Nutzung von Recyclingpapier
  • Zusammenarbeit mit Fair Trade Unternehmen
  • Naturstrom für Lager & Büro

Auch hier können wir Euch diesen Plastikfrei Shop* nur empfehlen.

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Bei den Links handelt es sich teilweise um sogenannte Affiliate-Links, das heißt, wenn du auf der verlinkten Website etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision.

Dies hat keinerlei Einfluss darauf, wie wir ein alternatives Produkt bewerten. Wir empfehlen nur Produkte, hinter denen wir auch wirklich stehen und auch selber benutzen und getestet haben.

Für dich entstehen dadurch natürlich keine zusätzlichen Kosten! Du hilfst jedoch uns und unserem Projekt. Danke für Eure Unterstützung!

 

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