Kokus-Mandel Müsli für ein gesundes Frühstück – das A und O für einen guten Start in den Tag!

Kokus-Mandel Müsli für ein gesundes Frühstück – das A und O für einen guten Start in den Tag!

Foodwatch hat eine Studie herausgegeben, bei der über 85 Prozent der Lebensmittel – deren Werbung sich an Kinder richtet – als ungesund eingestuft wird.

Zu viel Zucker, Fett und/oder Salz enthalten dabei beispielsweise Frühstückszerealien. Das Interessante dabei ist, dass die an Kinder adressierte Werbung vor allem Schokolade, Süßwaren, Frühstückszerealien, Eis und salzige Snacks vermarkten will. Gesundes Obst und Gemüse hingegen wird kaum beworben und das verärgert mich am allermeisten! 

Natürlich kann jeder für sich selbst entscheiden, wie er sich und seine Familie ernährt und was eingekauft wird. Aber die Studie zeigt auch weiter, dass schon fast 60% aller 4 bis 5-Jährigen bei Einkäufen über Lebensmittel mitentscheiden dürfen. Und Kinder entscheiden sich doch für das, was ihnen bekannt vorkommt, auffällig gestaltet ist und am besten noch speziell geformt ist. 

Es kommt also noch vielmehr auf uns Eltern an, wenn wir unseren Kindern eine gesunde Ernährung vermitteln wollen!

Gesundes Essen ist bei uns gerade fast täglich Thema. Das fängt an bei Lebensmitteln, die Klassenkameraden mit in die Schule bringen. (Es ist für mich ein Rätsel, warum Kinder Schokoriegel in ihrer Butterbrotdose zum Frühstück finden müssen.)

Weiter geht es darum, dass Fruchtsäfte auch Zucker enthalten und deshalb bei uns höchstens eine Schorle am Tag getrunken wird. Am Rest des Tages gibt es Wasser oder Tee (ungesüßt).

Es geht nicht darum komplett auf Zucker zu verzichten, aber wir wollen unseren Kindern vermitteln, dass zu viel Zucker negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben kann. Darum versuchen wir morgens neben einer Saftschorle mit einem gesunden Müsli in den Tag zu starten. Unter der Woche stellt sich jeder nach Gusto sein Müsli selbst zusammen. 

Die Auswahl variiert mal etwas. Zum festen Bestandteil gehört aber:

  • Haferflocken
  • Sonnenblumenkerne
  • Leinsaat
  • Kürbiskerne
  • Rosinen/Cranberrys
  • Apfel/Banane/Beeren
  • (Hafer-)/Milch
  • Sojajoghurt/Naturjoghurt

Hin und wieder erweitern wir das Sortiment um:

  • auch mal etwas Honig 
  • Cashew-Kerne
  • Mandeln
  • Pekannüsse
  • Walnüsse/Haselnüsse

Um dann am Wochenende etwas Abwechslung zu bringen, bereite ich schon mal ein Kokus-Mandel Müsli zu. Das Rezept dazu steht nachfolgend zum Download bereit.

Kokus-Mandel Müsli
Lebensmittel einkaufen im Unverpacktladen

Lebensmittel einkaufen im Unverpacktladen

Für alle, die sich für das Thema „plastikfreies Einkaufen“ interessieren, sich aber bisher nicht wirklich ran getraut haben. Oder diejenigen, die davon noch nie gehört haben: Wir laden dich ein, uns visuell bei unserem Einkauf zu begleiten.

Was kann man in einem sog. UVL (Unverpacktladen) alles einkaufen?

Das hängt ganz stark mit der Philosophie des Ladenbetreibers zusammen. Oftmals sind es aber regionale Produkte oder zumindest Produkte, die mit den kürzesten Transportwegen auskommen. Es gibt Läden, die Bio-Ware anbietet, es gibt aber auch Nicht-Bio Qualität. Das Sortiment variiert also stark, von einem zum nächsten UVL.

Grob gesagt vertreiben diese Läden mindestens trockene Lebensmittel, wie z.B. Nudeln, Reis, Hülsenfrüchten, Getreide, Trockenfrüchte, Müsli, Nüsse, Gewürze, Kaffee, Tee, etc aber auch Öle und Essig UND Knabbereien 😉

Das Sortiment kann -wie beispielsweise im Unverpacktladen in Wahlscheid- um Haushaltswaren, Reinigungs- und Körperpflegeprodukte ausgeweitet sein. Verschiedene Läden bieten auch frische Ware wie Obst, Gemüse und Molkereiprodukte an. Da kannst du also einfach schauen, was für dich persönlich wichtig ist und probierst den ein oder anderen Laden gerne aus. D.h. Sofern es in deinem Umkreis eine Auswahl an Wasteless-Läden gibt….

Die Erreichbarkeit

Noch sind die UVL gerade im ländlichen Raum- leider sehr rar gesäht. Aber die Nachfrage wächst und lässt zurzeit den ein oder anderen neuen Laden eröffnen. 

Wie werden die UVL selbst beliefert?

Die meisten Waren werden in 25kg Lebensmittel-Säcken aus Papier geliefert. 

Bei Nüssen sind es oftmals noch Plastiksäcke, da dies die Haltbarkeit vergrößert. Viele Händler bemühen sich aber dort künftig eine andere Möglichkeit anbieten zu können.

Eines ist aber klar, viele Menschen, die sich zusammenschließen und im Unverpacktladen einkaufen, können gemeinsam jede Menge Verpackungsmüll sparen!

Die Lebensmittel-Preise orientieren sich sehr nahe an den Lebensmittelpreisen aus gewöhnlichen (Super-)Märkten.Wer schon im Biomarkt einkauft, wird kaum einen Kosten-Unterschied erkennen können. Wir haben dafür u.a. Preise von Nudeln, Linsen, Reis, Rosinen und Cranberrys verglichen.

Wenn man jedoch die Großverpackungen aus dem Discounter zum Vergleich heranzieht, muss man ein weniger tiefer in die Tasche greifen. 

Lebensmittel in Massen statt in Maßen leider umhüllt von einem Berg an Plastik sind billiger als die unverpackte Variante in den kleinen Lädchen. Na klar, die Bio-Qualität will bezahlt werden!

Ein Beispiel aus unserem Einkauf im Unverpacktladen

Ich verdeutliche euch das ganze an unserem letzten Einkauf im Unverpacktladen. Gekauft haben wir:

  • 4,5l Hafermilch
  • 190g Backkakao
  • 600g Haferflocken
  • 270g Datteln
  • 22g Oregano
  • 300g Joghurt-Himbeeren 
  • 480g Cranberries
  • 400g Belugalinsen
  • 340g Haselnusskerne
  • 590g Kaffee säurefrei
  • 2 Holz-Zahnbürsten
  • 500g Rosinen
  • 260g Bananenchips
  • 90g Pfeffer schwarz

Gezahlt haben wir im Unverpacktladen ~ 80€

Für eine vergleichsweise ähnliche Mengen mit ebenfalls ausgewiesener Bio-Qualität hätten wir im Rewe 7,80€ weniger bezahlen müssen.

Für weniger als 10€ mehr haben wir uns also (Mikro-)plastikfreie Lebensmittel kaufen können. Nebenbei konnten wir unsere Entsorgungskosten auf diese Weise und ein paar weitere Kniffe erheblich minimieren.

Was muss ich vor meinem ersten Besuch im UVL beachten?

Planung ist das A und O. 

1.)  Eine Einkaufsliste ist hilfreich. Damit du beim ersten Einkauf nicht vor lauter Ereignis die Hälfte deiner Einkäufe vergisst.

2.) Für jedes Produkt, das du kaufen möchtest, benötigst du einen Behälter oder eine Baumwolltasche. Die Behälter müssen übrigens nicht zwingend leer sein. 

3.) Einen Reservebehälter einzustecken ist von Vorteil, wenn du Sachen spontan kaufen möchtest, die vorher nicht eingeplant waren. 

4.) Wenn du von alledem nichts dabei hast, kannst du aber trotzdem dort einkaufen. Die meisten Läden bieten auch Behälter zum Verkauf oder zur Leihe an. Und in unserem Unverpacktladen gibt es sogar eine Kiste mit Gläsern „von Kunden – für Kunden“. Dort können Kunden alte saubere Gläser, die sie nicht mehr benötigen, hinterlassen für Kunden, die wie auch ich manchmal zu wenige Behälter dabei haben.

Mein Einkaufskorb sieht vor dem Einkauf in etwa so aus:

5.) Bevor du im Laden jetzt fleißig anfängst, die Gläser zu füllen, wiegst du die Behälter auf der dortigen Waage ab und schreibst das Gewicht gut leserlich auf den Behälter. 

6.) Jetzt gehts zum spannenden Teil. Du kannst deine Behälter nach Herzenslust befüllen. Trichter helfen dabei, Schüttunfälle zu verhindern. ? Die gibt es aber vor Ort.

7.) Die gefüllten Behälter werden nun an der Kasse erneut abgewogen und entsprechend berechnet. 

Jetzt ist dein erster Einkauf im UNVERPACKTLADEN schon geschafft.  So schwer ist es gar nicht gewesen, oder?

Probiert es ruhig mal aus. Oder gibt es bereits Erfahrungen, die ihr schon gemacht habt?  Was sind eure größten Herausforderungen? ? ⚖️ ?  Teilt uns Eure Erfahrungen und Herausforderungn doch in der Kommentarfunktion oder auf Instagram oder Facebook

Plastikfrei aufbewahren? Wir haben ein paar nützliche Tipps für Euch

Plastikfrei aufbewahren? Wir haben ein paar nützliche Tipps für Euch

Plastikfrei aufbewahren, geht das? Als wir uns die ersten Gedanken darüber gemacht haben wie wir unser plastikfreies Familienleben gestalten können, sind wir natürlich auch ziemlich schnell zum Thema Aufbewahrung gekommen. Bevor wir auf „plastikfrei“ umgestellt hatten, haben wir auch so ziemlich alles irgendwie plastikmäßig aufbewahrt. In erster Linie sind da natürlich die Klassiker von Tupper zu erwähnen. Da hatten wir tatsächlich für jeden Anwendungsfall den richtigen Behälter. Im Prinzip sind die Produkte von besagter Marke auch effektiv und clever. Diese Behältnisse erfüllen ziemlich gut ihren Zweck, sind praktisch bzw. „convenient“, wie man neudeutsch schreibt aber leider halt aus Plastik. Deshalb haben wir bei diesen Plastiksachen als erstes „ausgemistet“ und nach Alternativen gesucht.

Dann waren da natürlich auch die praktischen Frischhaltefolien. Welche Alternativen gibt es hier? Aber auch die Frage, wie plastikfrei einfrieren z. B. Fleisch? Mit all diesen Fragen haben wir uns auseinandergesetzt und setzen uns immer noch auseinander. Denn für das Einfrieren von Fleisch haben wir tatsächlich noch keine Lösung gefunden. Aber wir glauben, dass wir schon einige gute Alternativen für eine plastikfreie Aufbewahrung gefunden haben.

 

Plastikfreie Aufbewahrung

Welche plastikfreien Alternativen gibt es?

Aufbewahrung von Lebensmitteln in Küche und Vorratskammer geht auch ohne Plastik und sieht dazu noch hübsch aus! Nachfolgend möchten wir euch gerne unsere alternativen Aufbewahrungsmöglichen vorstellen.

Wir haben hauptsächlich auf Glas und Edelstahl umgestellt. So nutzen wir z. B. für Mehl, Zucker, Salz, Gewürze, Nudeln,….also alles was irgendwie eine lose Schüttung hat, Glasbehälter mit einem Holzdeckel (z. B. aus Bambus) meist mit einer Silikonlippe. Die Silikonlippe dient hier zum luftdichten Verschluss.

Für Wurst und Käse nutzen wir ebenfalls diese Glasbehälter. Hier können wir ohne Bedenken die Glasbehälter von Ikea oder auch die Gläser von Econovo* empfehlen. Letztere sind ganz gut für Nudeln, Zucker Salz, etc.. Eine weitere gute Alternative sind die guten alten Einmachgläser von Weck*. Diese gibt es mittlerweile in jeglichen Größen. Ganz simpel geht es auch einfach mit Gläsern, die man sowieso irgendwie immer herumstehen hat und wiederverwenden kann. Z. B. Gewürzgurkengläser. Das Ganze ist zwar nicht so stylisch aber praktisch.

 

Plastikfrei aufbewahren mit Edelstahldosen

Ebenfalls empfehlen können wir die kleinen Edelstahldosen von Kivanta. Diese Dosen nutzen wir z. B. für Frischkäse, Joghurt oder Nüsse. Sie eignen sich auch ganz gut für Unterwegs.

Als Brotdosen für die Kinder nutzen wir natürlich auch Edelstahldosen, die man mittlerweile in recht vielen nachhaltigen Online-Shops oder in Plastikfrei-Läden bekommen kann. Wir nutzen z. B. die Edelstahldosen von a slice of green*.

Bei den Edelstahldosen ist uns generell wichtig, dass diese über eine Silikonlippe abgedichtet sind. Idealerweise lässt sich die Silikondichtung auch herausnehmen. Das ist wichtig für die Reinigung.

Plastikfrei aufbewahren Edelstahldose
Plastikfreie Edelstahlflaschen
Plastikfreie Frischhaltefolie

Bienenwachstücher und Edelstahlflaschen – natürlich plastikfrei!

Als Frischhaltefolien nutzen wir Bienenwachstücher. Diese Tücher eignen sich hervorragend um Lebensmittel im Kühlschrank frisch zu halten. Das Beste ist, dass sie aus einem natürlichen Rohstoff bestehen, eine antibakterielle Eigenschaft haben und dass sie keinen Müll erzeugen der mehrere hundert Jahre braucht, bis er sich zersetzt.

Aber es gibt auch die Do-it-yourself Variante. Die Tücher mit den hübschen Bienen z. B. hat Franzis Tante selbst hergestellt. Kauft Euch hierzu einen beliebigen Baumwollstoff und eine DIY Bienenwachsmischung. Z. B. die Mischung von Ultra-Green*. Und so funktioniert es:

  1. heize den Backofen auf 90*C vor
  2. lege ein Backblech mit Backpapier aus und den Stoff darauf
  3. mit einer alten Käsereibe Wachsspäne vom DIY-WACHS reiben und auf dem Stoff verteilen
  4. in den Ofen schieben und kurz warten bis das Wachs geschmolzen ist
  5. eventuell mit einem alten Pinsel verteilen
  6. Blech herausnehmen und abkühlen lassen
  7. bei Bedarf ausgefranste Kanten mit einem scharfen Cuttermesser abschneiden

Mit den Bienenwachstüchern könnt ihr fast alle Lebensmittel frisch halten. Eine Ausnahme ist hier rohes Fleisch und Fisch.

Für Getränke nutzen wir natürlich ausschließlich Glasflaschen oder für unterwegs und eher auch als robustes Behältnis die gute alte Edelstahl Trinkflasche. Hier nutzen wir z. B. die Edelstahlflaschen von Chilly Bottles* und für die Kinder die Flaschen von Pura*. Über die PURA Trinkflaschen haben wir auch einen interessanten Artikel geschrieben. Lest hierzu mehr.

Ihr seht also, plastikfreie Aufbewahrung ist ganz einfach. Bereits mit Dingen, die man sowieso schon im Haushalt irgendwo herumliegen hat, kann man Lebensmittel ganz einfach plastikfrei und nachhaltig aufbewahren. Wir können Euch nur empfehlen hier die ersten Schritte zu gehen und umzustellen. Es ist ganz einfach.

 

Plastikfrei aufbewahren

Nachfolgend haben wir Euch unsere genutzen Produkte und Shops noch einmal aufgelistet

 

Edelstahltrinkflaschen von Chilly Bottles – Link zu Amazon*

Edelstahltrinkflaschen für Kinder von PURA – Link zu Amazon*

Edelstahldosen von a slice of green – Link zu Ultra-Green*

Weck Gläser – Link zu Amazon*

Vorratsgläser von Econovo – Link zu Amazon*

Bienenwachstücher – Link zu Pure Nature* 

Bienenwachstücher Starter Set – Link zu Ultra-Green*

Bienenwachstücher selber machen – Link zu Ultra-Green*

1 für 4 Papier – Link zu Pure Nature*

Grundsätzlich können wir auch den Plastikfrei-Shop von Ultra-Green* und Pure Nature* empfehlen. Auch hier gibt es einige plastikfreie Alternativen zur Aufbewahrung.

 

Hinweis zum Pure Nature Shop – Jetzt mit dem neuen Gutschein-Code schon ab 50 € keine Versandkosten mehr zahlen. – herbst2020 – Link

Anzeige

*Affiliate Links

Bei den Links handelt es sich teilweise um sogenannte Affiliate-Links, das heißt, wenn du auf der verlinkten Website etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision.

Dies hat keinerlei Einfluss darauf, wie wir ein alternatives Produkt bewerten. Wir empfehlen nur Produkte, hinter denen wir auch wirklich stehen und auch selber benutzen und getestet haben.

Für dich entstehen dadurch natürlich keine zusätzlichen Kosten! Du hilfst jedoch uns und unserem Projekt. Danke für Eure Unterstützung!

 

Buchempfehlungen – Wie plastikfrei leben?

Buchempfehlungen – Wie plastikfrei leben?

Wie plastikfrei leben? Was kann ich alles selber machen anstatt zu kaufen?

Antworten auf diese und weitere Fragen geben Euch die folgenden Ratgeber, die auch für uns eine enoreme Hilfe auf unserem plastikfreien Weg sind.

 

Das Plastiksparbuch – Plastik vermeiden im Alltag

Das Plastiksparbuch* beinhaltet mehr als 300 Ideen und Rezepte für ein ein Leben ohne Plastik. Hier haben wir schon unzählige Ideen und Insprationen herausgeholt. Wirklich ein sehr gutes Buch mit vielen Beschreibungen, wie man z. B. Deo, Spülmittel, etc. selber machen kann. Wir können das Buch sehr empfehlen.

Plastikfrei-Sparbuch
Inhalt Plastikfrei-Sparbuch
Rückseite Plastikfrei-Sparbuch

Selber machen statt kaufen – Küche

Der Titel „Selber machen statt kaufen“* lässt es schon vermuten. In diesem Buch erhaltenen ihr 137 Rezept und Ideen zum Selbermachen in der Küche. Vorbei die Zeiten mit ungesunden oder teuren Supermarktprodukten, denn viele Sachen kann man besser und gesünder zu Hause selbst machen.

Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie

Mit Natron, Soda, Essig, Zitronensäure und Kernseife lassen sich fast alle Drogerieprodukte ersetzen und viele Herausforderungen des Alltags lösen. Das Buch „Fünf Hausmitteln ersetzen eine Drogerie“* beinhaltet über 300 Anwendungen und 33 Rezepte und zeigen wie einfach es geht. Lass dich inspirieren von den Rezepten für nachhaltige, gesunde Alternativen zu zahlreichen Drogerieprodukten und mach auch dein Leben ein bisschen grüner!

Selber machen statt kaufen – Haut und Haar

Vergiss künstliche, ungesunde und umweltbelastende Pflegeprodukte aus dem Supermarkt, denn viele bessere Alternativen kann jeder leicht zu Hause selber machen! 137  Rezepte und Ideen für Haut und Haar zeigen, wie einfach es geht. Neben dem Buch für die Küchen findet ihr in „Selber machen statt kaufen – Haut und Haar“* nützliche Ideen für die Körperpflege.

Die Bücher findet ihr aber auch in unseren Produktempfehlungen unter Bücher.

*Affiliate Links

Bei den Links handelt es sich teilweise um sogenannte Affiliate-Links, das heißt, wenn du auf der verlinkten Website etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision.

Dies hat keinerlei Einfluss darauf, wie wir ein alternatives Produkt bewerten. Wir empfehlen nur Produkte, hinter denen wir auch wirklich stehen und auch selber benutzen und getestet haben.

Für dich entstehen dadurch natürlich keine zusätzlichen Kosten! Du hilfst jedoch uns und unserem Projekt. Danke für Eure Unterstützung!

 

Anzeige

Der Toastbrot-Dienstag

Der Toastbrot-Dienstag

Toastbrot selber machen

Kennt ihr die Tage, an denen ihr morgens (meist auch noch kurz vor knapp) wach werdet und für die Vorbereitung des gemeinsamen Frühstücks nur noch wenig Zeit bleibt? Ich bin mir sicher, der ein oder andere weiß, wovon ich spreche…;-)

Meistens sind genau das auch diese Tage, an denen man recht spät bemerkt, dass das Brot, nicht mehr ausreicht, um alle satt zu bekommen! Ich weiß nicht genau warum, aber bei uns ist das ganz oft ein Dienstag. Montags haben wir oft noch Brötchen von sonntags übrig und unser Dorf-Bäcker hat an diesem Tage Ruhetag. Das wird wohl der Grund sein.

Dann hat man 3 Möglichkeiten: (Weil ohne Frühstück geht bei uns niemand aus dem Haus)

  1. Es gibt Müsli (wobei hier vorausgesetzt ist, dass wir entweder Joghurt oder Milch im Kühlschrank haben)
  2. Ich taue schnell ein neues Brot auf, was ich hoffentlich noch im Gefrierschrank habe; ODER
  3. Zur Freude aller Familienmitglieder gibt es Toastbrot

Meine Oma würde sagen: Toastbrot ist „sehr dankbar“ man kann es einfrieren und es hält sich lange. Problem ist leider nur, dass es sich üblicherweise vor allem in Plastikverpackungen aufhält. Wir wollten uns aber nicht davon abbringen lassen, weiterhin Toastbrot zu essen. Irgendwie hat das toasten ja auch etwas von „selber machen“. Mindestens ja mal für die Kinder!

Da wir unser Brot beim Bäcker entweder im Stoffbeutel oder Korb abholen, kommt man mit den netten Damen hinter der Theke automatisch ins Gespräch über das Thema „Ressourcen-sparen“. Also fragte ich, ob sie mir unser Toastbrot auf Bestellung anstatt in einer Plastik-Folie einfach in eine Papiertüte einpacken würden. Und siehe da, es ist kein Problem!

Fragt bei eurem Bäcker ruhig mal nach. Es lohnt sich!

Toastbrot selber backen

Rezept Toastbrot

Für alle, die sich auch mal selbst an einem Toastbrot versuchen wollen, habe ich hier ein ganz simples Rezept. 🙂

Hier kann man noch kreativ werden und Körner zufügen oder die Menge von Vollkornmehl anpassen, etc.

(Ausreichend für eine Toastbrot-Form oder Kastenform a‘ 35cm)

350g Dinkel-Vollkornmehl

150g Dinkelmehl

150ml lauwarmes Wasser

150ml lauwarme Milch

10g Salz

7-10g Agavendicksaft

21g Hefe oder 1 Pak. Trockenhefe

35g Butter

1EL Apfelmus oder 1/2 geriebenen Apfel

Körner nach Bedarf

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und Salz hinzufügen. Ca. 30min. Gehen lassen.

Alle Zutaten + Hefegemisch für 10 Minuten zu einem Teig verkneten.

Das ganze 1 1/2 std gehen lassen.

Danach nochmal gut kneten und ab in die Backform. Hier nochmal 45 min. Gehen lassen.

Dann im vorgeheizten Backofen bei 220Grad (Ober-/Unterhitze) 5 Minuten backen. Dann auf 180 Grad zurückdrehen und weitere 40 Minuten backen.

Das ganze lässt sich super auch an chaotischen Tagen zubereiten. Da die Arbeitszeit nicht enorm ist und während der „Gehzeiten“ immer noch was anderes erledigt werden kann?.

Und wird die Gehzeit mal was länger, schadet das auch Niemandem;-)

Viel Spaß beim nachbacken!

Hier noch ein Link zu der von uns genutzten Toastbrotform* (Amazon).

Anzeige

*Affiliate Links

Bei den Links handelt es sich teilweise um sogenannte Affiliate-Links, das heißt, wenn du auf der verlinkten Website etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision.

Dies hat keinerlei Einfluss darauf, wie wir ein alternatives Produkt bewerten. Wir empfehlen nur Produkte, hinter denen wir auch wirklich stehen und auch selber benutzen und getestet haben.

Für dich entstehen dadurch natürlich keine zusätzlichen Kosten! Du hilfst jedoch uns und unserem Projekt. Danke für Eure Unterstützung!

 

Käse aus Käserei direkt kaufen

Käse aus Käserei direkt kaufen

Auf dem Land hat man die Möglichkeiten den heimischen Landwirten über die Schulter zu schauen. Die, die wir kennenlernen durften, sind sehr offen und sogar froh, wenn man nachfragt und sich informieren möchte. So auch unser heutiger Besuch in der Käserei Jules Käsekiste. Ehemaliger Bauernhof. Milchzulieferer aus der Region. Käse wird vor Ort hergestellt, maximal zum Reifen in die klutert Höhle gefahren. Ein großer Teil (die gängige Ware) wird in Wachsschichten verpackt verkauft. Kleine Käselaibe, Kein Plastik! Diese Laibe halten sich gekühlt- gefühlt ein Jahr. Auch online sind Bestellungen möglich.

 

Milch- ich kann mich selbst noch daran erinnern, als wir noch Milchvieh hatten, dass Kinder mit den Milchkannen von ihren Eltern zum Milch holen geschickt wurden. Die Bauernhöfe gibt es immer noch. Klar, nicht in jedem kleinen Ort, aber wo ein Milchwagen zum Milchtransport hinfährt, gibt es auch Milchtanks, die der Bauer zumindest mal für sich selbst auch anzapft. Fragen, ob man bei ihm auch etwas abkaufen kann kostet nichts. Ist es möglich, spart es Transportwege und das Geld kommt im vollen Wert beim Produzenten an!

 

Unsere Kinder lernen, woher die Lebensmittel kommen und was alles daraus entstehen kann.

Weitere Beiträge

 

Ein Blick in die Schultüte

Ein Blick in die Schultüte

Wir versuchen gerne das Hübsche mit dem Praktischen in Einklang zu bringen. In der Schultüte unserer Tochter fanden sich neben Süßigkeiten noch ein paar weitere schöne und nützliche Dinge, über die sie sich wahnsinnig gefreut hat. "Der Ernst des Lebens*“ - dieses Buch...