Selbstversorger-Garten # Update 2 #

Von Alex
Selbstversorger-Garten
Mai 25, 2020
Selbstversorger-Garten

Kartoffeln und der Frost

Dieses Jahr konnte man sich zu 100 Prozent auf die Eisheiligen verlassen – der Frost bzw die Kaltfront kam gemäß Bauernregel und das haben auch die zarten Kartoffelpflänzchen gemerkt. Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, sind einige Blätter durch den Frost etwas welk geworden.  Aber wir haben Glück gehabt, der Frost hat nur „oberflächlichen“ Schaden angerichtet. Und mittlerweile sind die Kartoffelplanzen, auch danke des Regens am Wochenende, ganz gut gewachsen.

In der Zwischenzeit haben wir die bekannten Gräben zwischen den Kartoffelreihen gezogen. Aber was hat es damit auf sich?

Um den Ertrag weiter zu steigern, empfiehlt es sich, über die gesamte Wachstumsperiode hinweg die Pflanzen regelmäßig „anzuhäufeln”. Das bedeutet, dass man die Pflanze mit zusätzlicher Erde nach und nach bedeckt.

Wir wollen nun den direkten Vergleich wagen. Letztes Jahr ohne anhäufeln und dieses Jahr probieren wir es mit anhäufeln aus. Wir werden berichten, wie der Ertrag ausfällt. 

Bohnenstangen gesetzt und Bohnen gepflanzt

Nachdem der Frost endlich hinter uns liegt, haben wir die Bohnenstangen gesetzt und die Bohnen gepflanzt. Pro Stange haben wir ca. 4-12 Bohnen in die Erde vergraben. Die Kinder haben geholfen, da sind es tatsächlich bis zu 12 Bohnen pro Stange geworden. Schauen wir mal was dabei herauskommt. 🙂

Insgesamt haben wir 12 Stangen gesetzt, wobei wir erst die Hälfte der Stangen mit Bohnen bepflanzt haben. Hintergrund ist der, dass wir dann in der Ernte es etwas entspannter haben. Letztes Jahr sind wir fast gar nicht mit der Ernte und dem Bearbeiten der Bohnen nachgekommen. Also die Enden abschneiden, klein schnibbeln und einfrieren. 

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Und wenn jetzt einer meint, das sind ja Plastikbehälter. Ja stimmt, das sind noch Reste aus unserer Vor-No-Plastic Zeit. Wir haben noch eine nützliche Verwendung dafür gefunden. 😉

Kürbis und Zucchinis

In der letzten Woche sind neben Kartoffeln, Zwiebeln usw. noch Kürbis- und Zucchinipflanzen hinzugekommen. Die Pflanzen haben wir bereits im März in kleinen Schalen im Haus bzw. Gewächshaus vorgezogen und jetzt nach der endgültigen Frostperiode eingepflanzt. Dies natürlich mit dem nötigen Abstand. Denn die Pflanzen von Kürbis und Zucchine können sehr groß werden.

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Möhren

Die Möhren hatten wir auch noch vor den Eisheiligen per Saatband gesät. Glücklicherweise sind diese erst nach dem Frost aus der Erde gekommen. Die Pflanzen wachsen nun in einer Linie wie sie sollen. Bald können wir uns an das Beikraut machen. 

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Zwiebeln

Den Zwiebeln konnte der Frost auch nichts anhaben und wachsen prächtig. Wie ihr seht, Zwiebeln kann man auch nicht zu viele haben. 🙂

Kohlrabi & Baby Mangold

Die vorgezogenen Kohlrabi haben wir vor den Eisheiligen gepflanzt. Auch hier sind Pflanzen ohne Schaden davon gekommen. Gleiches gilt für die ebenfalls per Saatband ausgesäten Baby Mangold Pflanzen.

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Von Alex

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