Selbstversorger-Garten # Kartoffeln gesetzt #

Von Alex
Selbstversorger Garten
Mai 11, 2020

Wir nehmen Euch mit in unsere Gartensaison 2020

Wir bewirtschaften nun seit gut einem Jahr zusammen mit Franzis Bruder und seiner Verlobten einen gemeinsamen Garten aus dem fast drei Haushalte (Oma und Opa dürfen auch Kartoffeln haben) ihr Gemüse sowie die eine odere andere süße Frucht beziehen. Die Arbeit im Garten macht nicht nur richtig Spaß, sie gibt uns auch das gute Gefühl frische Nahrungsmittel zu verzehren. Außerdem gibt uns der Garten ein Stück weit Unabhängigkeit.  Aber nicht nur das, wir können auch unseren Kindern den Garten näher bringen und zeigen ihnen, dass Nahrungsmittel nicht im Supermarkt wachsen. Nun ja, dass frisches Gemüse gesund ist, brauchen wir ja nicht großartig zu erwähnen.

Wir haben uns überlegt, dass wir Euch an unserer diesjährigen Gartensaison in unserem neuen Blog „Grün Dein Leben“ teilhaben lassen. So werden wir versuchen, regelmäßig einen Beitrag über unseren Garten oder was damit im Zusammenhang steht, zu schreiben. Mit diesem ersten Beitrag machen wir nun den Anfang.

 

Den Garten aus dem Winterschlaf holen

Nach diesem milden Winter sind wir nun in die diesjährige Gartensaison gestartet. Zunächst einmal stand das Pflügen und Hackern auf dem Programm um den Boden entsprechend vorzubereiten. Groß und Klein haben mitgeholfen. 😉

 

Wie legen wir was an? Erste Überlegungen.

Insgesamt stehen uns zwei Große Felder zur Bepflanzung und Aussaat zur Verfügung. Da wir selbstverständlich auch Kartoffeln im Garten haben und Kartoffeln nicht jedes Jahr an der gleichen Stelle gepflanzt werden sollen, rotieren wir quasi im Uhrzeigersinn mit dem was wir anlegen. 

 

Warum sollen aber Kartoffeln eigentlich nicht an der gleichen Stelle gepflanzt werden?

In jedem Gartenbuch steht, dass Kartoffeln als Starkzehrer-Pflanze immer einen neuen Standort brauchen und wenigstens 2 Jahre oder besser mehr an gleicher Stelle keine Kartoffeln mehr gepflanzt werden sollen.

Begründung:
– Boden wird einseitig ausgelaugt
– Kartoffeln werden kleiner und weniger
– Krankheiten verbreiten sich rascher und stärker
– Ungeziefer z.B. Kartoffelkäfer vermehrt sich stärker

 

Was bauen wir an?

Ganz klar wieder jede Menge Kartoffeln, Zwiebeln, Rote Beete, Möhren, Kohlrabi, Stangenbohnen, Lauchzwiebeln und vieles mehr!

Im April haben wir nun die Kartoffel, Zwiebeln, Rote Beete, Möhren und die Kohlrabie gesetzt, gesäät oder gepflanzt (je nach dem).  Nach den Eisheililgen, dieses Jahr vom 11.-15.05. säen wir dann die Stangenbohnen.

Eisheilige - Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.

So oder so ähnlich lautet eine von vielen Bauernregeln zu den Eisheiligen. Und einige dieser Regeln haben bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren. So droht zumeist an den Eisheiligen 11.-15. Mai Spätfrost. Und wenn man nicht aufpasst, zerstört man damit die eine oder andere frostempfindliche Pflanze.

Wer oder Was sind die Eisheiligen genau? Hinter den einzelnen Tagen stehen Gedenktage von fünf Heiligen:

  1. Mamertus, Bischof von Vienne – 11. Mai
  2. Pankratius, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
  3. Servatius, Bischof von Tongeren – 13. Mai
  4. Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
  5. Sophia, frühchristliche Märtyrerin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai

Die Eisheiligen zählen zu den Wetterheiligen; sie waren Bischöfe und Märtyrer im 4. oder 5. Jahrhundert.

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